9.6 Strecksehnen

Indikationen: Tenosynovitis (z.B. Rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritis, Kristallarthritis, mechanische Tenosynovitis), Sehnenscheidenganglion 

Kanüle: 25G x 5/8*/ 0.5x16mm oder 27G x 3/4*/ 0.4x20mm

Dosis/Volumen: 1.5 – 1.75 mg Betamethason oder 10 – 20 wasserlösliches Triamcinolonacetonid / max. 1-2ml

Infiltration: Identifizierung und Palpation der Tenosynovitis im entsprechenden Strecksehnenfach, Markierung der Infiltrationsstelle, Desinfektion, Infiltration tangential und parallel zur Sehne ohne Widerstand innerhalb der Sehnenscheide (Abb. 52). Bei der Tenosynovitis de Quervain im 1. Strecksehnenfach Daumen extendieren und abduzieren lassen zur besseren Identifikation, Infiltration ca. 1cm proximal der am stärksten schmerzhaften Stelle mit leicht flexiertem und adduziertem Daumen, Nadeleintrittswinkel ca. 30 Grad.

Abb. 52: Klinisches Bild mit Position der Nadel im 1. Strecksehnenfach