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Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose (DISH, Morbus Forestier)

Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose ist eine nichtentzündliche Erkrankung, die typischerweise in übergewichtigen, diabetischen Männern über 50 Jahren auftritt. Sie ist charakterisiert durch fliessende Hyperostose (Knochenbildung), Verkalkung des anterioren longituindalen Ligaments von mindestens vier benachbarten Wirbelkörpern, und nichterosiven Entesiopathien (whiskerings). Die Erkrankung ist mit Sakroiliitis, Ankylose der apophysealen Gelenke oder HLA-B27 assoziiert. Die fliessenden Osteophyten in DISH treten normalerweise auf der rechten Seite der Wirbelsäule auf, kontralateral von Herz und Aorta. Auf einem seitlichen Röntgenbild der Wirbelsäule zeigt sich ein linearer Bereich von Strahlendurchlässigkeit zwischen dem verkalkten anterioren longitudinalen Ligament und der anterioren Oberfläche der Wirbelkörper.


Pubmed

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