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Cushing-Syndrom

Rheumatische Syndrome, die mit Glukokortikoid-Überschuss assoziiert sind:

  • Proximale Muskelschwäche
  • Osteoporose (unabhängig von der Dosis)
  • Osteonekrose
  • Cortisolentzugssyndrom

Bei Glukokortikoid-Überschuss beobachtete Myopathie:

Eine proximale Muskelschwäche mit einer Erhöhung der Muskelenzyme kann in Patienten mit Cushing-Syndrom oder in Patienten mit >10 mg Prednison pro Tag beobachtet werden. Die EMG-Befunde sind üblicherweise normal oder unspezifisch. Eine Muskelbiopsie kann eine Typ 2b-Muskelfaseratrophie zeigen, welche unspezifisch ist und auch bei Atrophie durch Nichtgebrauch beobachtet werden kann. Die Patienten sollten mit Physiotherapie behandelt werden, da muskelstärkende Übungen das Einsetzen der Symptome verzögern oder die Myopathie verbessern können.

Cortisolentzugssyndrom:

Dieses Syndrom, manchmal auch Slocumb-Syndrom genannt, tritt im Anschluss auf ein zu schnelles Ausschleichen von Kortikosteroiden auf und ist durch Myalgien, Arthralgien und Lethargie gekennzeichnet. Manchmal können Patienten nichtentzündliche Gelenkergüsse entwickeln, insbesondere in den Knien. Niedriges Fieber tritt gelegentlich auch auf. Es besteht die Gefahr der Verwechslung dieses Entzugssyndroms mit einer Reaktivierung der primären Erkrankung, gegen welche die Kortikosteroide eingesetzt wurden. Symptomlindernd wirken eine Erhöhung der Kortikosteroide, ein verlangsamtes Ausschleichen der Steroide, sowie der Einsatz von NSARs.


Pubmed

UpToDate

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Web:

MayoClinic

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Neuroendocrine & Pituitary Tumor Clinical Center


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