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Chondropathia patellae

Der Begriff Chondropathia patellae (auch Chondromalacia patellae) bezieht sich auf eine degenerative Erkrankung der artikulären Oberfläche der Patella, welche von Erweichung, zu fibrillären Veränderungen und durchgehenden Rissen, zu exponiertem subchondralem Knochen fortschreitet.

Chondropathia patellae kann nur mit einer Operation diagnostiziert werden. Sie wird eingeteilt von Grad I bis IV, entsprechend der Outerbridge-Klassifikation.

Jahrelang wurde der Begriff Chondropathia patellae als ein Sammelbegriff für Patienten mit vorderen Knieschmerzen verwendet. Anteriore Knieschmerzen ist die aktuell akzeptierte Diagnose.

Differentialdiagnose:

Chondropathia patellae

Symptomatische Plica des Knies

Patellare Fehlstellung

Hoffa-Kastert-Syndrom

Patellares Tracking-Syndrom

Bursitis, infrapatellar/präpatellar

Tendinitis quadriceps/patellae

Pes anserinus bursitis

Verkürztes Iliotibialband

Retinakuläres Neurom

Pathologie der Menisken

Verkürztes laterales Retinakulum

Schmerzhafte zweiteilige Patella

Postoperatives Neurom

Stumpfes Trauma, okkulte Fraktur

Ausstrahlende Hüftschmerzen

Osteochondritis dissecans (Patella)

Radikuläre Schmerzen der lumbosakralen Wirbelsäule

Morbus Sinding–Larsen–Johansson


PubMed

UpToDate

Images


Web:

Orthoseek

Sportsinjuryclinic


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